Hundealltag

Joggen mit Hund – so ist es optimal für die Gelenke

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„Mit einem Berner kann man doch nicht joggen gehen!“ ... ihr glaubt nicht, wie oft wir uns das schon anhören durften. Und jedes Mal antworte ich: „Doch, können und sollen wir sogar“. Ich halte überhaupt nichts von derartigen Pauschalaussagen, die einfach auf jeden beliebigen Hund angewandt werden. Jeder Hund ist anders, Berner ist nicht gleich Berner und Windhund ist nicht gleich Windhund. Es fließen so viele Faktoren ein, wenn es um die Frage geht, ob man mit dem eigenen Hund joggen gehen darf/sollte. Das Alter, das Gewicht, der Gesundheitszustand, der Körperbau und natürlich auch die Motivation und der Bewegungsdrang gehören dazu.

Der Start unserer Laufkarriere

Ich selbst laufe total gerne und habe schon an verschiedenen Laufveranstaltungen teilgenommen. Als die Entscheidung für einen Berner fiel, war mir klar, dass ich mit ihm nicht unbedingt Halbmarathon laufen kann. Ich war mir nicht mal sicher, ob es überhaupt gut ist, mit Emma joggen zu gehen. Als sie langsam älter wurde, sich ihr Körper veränderte und sie ausgewachsen genug war, haben wir es einfach mal ausprobiert.

Gerade dann, wenn wir nicht unsere gewohnte Gassirunde gehen, sondern mal woanders zum Joggen hinfahren, hat Emma unendlich viel Spaß dabei! Dann flitzt sie vor und zurück und legt ein ordentliches Tempo vor. Am liebsten laufe ich mit ihr irgendwo, wo sie frei laufen kann, sodass sie ihr eigenes Tempo machen und zwischendurch ruhig mal etwas schnüffeln kann.

Sanftes Joggen für die Muskulatur

Bevor wir dann tatsächlich anfingen, regelmäßig mit ihr joggen zu gehen, haben wir das Ganze vorsichtshalber mit unserer Tierärztin besprochen. Anlass des Besuchs war eigentlich, dass Emma kurze Zeit Probleme mit ihren Hinterläufen hatte. Sie wies uns dann darauf hin, dass Emmas Hinterlaufmuskulatur nicht stark genug sei und gefördert werden sollte. Und wie kann man die Beinmuskulatur besser stärken als mit sanftem Joggen!? Zu unserer Überraschung riet sie uns tatsächlich, regelmäßig mit Emma in lockerem Tempo joggen zu gehen, um die Muskulatur aufzubauen. Das traf sich ja gut! ;-)

Was wir beachten sollten

Emma ist natürlich kein Hund, der mit mir beim Halbmarathon Bestzeit läuft und mich dabei am besten noch à la Canicross zieht. Dafür hat sie einfach nicht die körperlichen Voraussetzungen und dann sollte man das auch auf keinen Fall erzwingen. Wenn wir joggen, ist es wichtig, dass sie dauerhaft im Traben bleibt. Das sieht dann aus wie ein schnelles Gehen und schont die Gelenke, denn beim richtigen Rennen ist der Aufprall auf den Boden zu stark. Kurzum: Wir achten also darauf, dass wir das Tempo drosseln, sobald sie anfängt ins Rennen überzugehen. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass man im Schneckentempo mit dem Hund joggen muss. Hunde „gehen“ natürlich deutlich schneller als wir, sodass ich ganz normal jogge, während sie noch traben kann.

Wie kann man Gelenkproblemen vorbeugen?

Um zu verhindern, dass es mit steigendem Alter Probleme mit den Knochen und Gelenken gibt, kann man natürlich einige Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen. Am allerwichtigsten ist dabei die richtige Ernährung! Der Hund sollte mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt und die Futtermenge individuell auf das Tier eingestellt sein. Ein Hund, der häufig lange und schnell joggen geht, hat einen anderen Energieumsatz als ein Hund, der lieber gemütlich seine Gassirunden schlendert und sonst nicht viel Bewegung verlangt.

Die größte Gefahr ist das Übergewicht! Es gibt unzählige Hunde, die viel zu viel Gewicht mitschleppen müssen und dann oft schon in jungen Jahren die ersten Beschwerden zeigen. Daher mein dringender Rat: Achtet immer auf das aktuelle Gewicht eurer Hunde! Es ist enorm wichtig, das Gewicht zu beobachten und entsprechend darauf zu reagieren. Ragen die Rippen heraus, dann sollte euer Hund ruhig mehr Futter bekommen, auch wenn auf der Packung des Futters eine andere Empfehlung steht. Neigt er dagegen zu Übergewicht, sodass sich die Rippen kaum noch spüren lassen, dann schraubt die Futtermenge runter oder stellt das Futter um (je nach dem was man füttert).

Seid ihr mal einige Wochen krank und könnt nicht wie gewohnt eure langen Runden drehen, zum Hundesport gehen oder regelmäßig zum Schwimmen an den See fahren, dann ist das für euren Hund kein Problem! Aber gerade dann ist es wichtig, dass man das Futter anpasst. Der Hund hat dann einfach nicht mehr den gleichen Energieumsatz wie sonst. Genauso ist es andersherum, wenn ihr mit dem Hund zum Frühling wieder mit dem Sport startet, braucht er mehr Energie als in den gemütlichen Wintermonaten. Ich kann es nur immer wieder sagen: Achtet auf euren Hund und beobachtet sein Gewicht! Das Gewicht ist so wichtig für die Lebensqualität und Gesundheit – gerade wenn ihr zusammen Sport treibt.

Nahrungsergänzung mit belso® MOVE

Neben der Kontrolle des Gewichts und der Anpassung des Futters auf den Energiebedarf, gibt es noch weitere, kleine Helferlein, die Gelenkproblemen vorbeugen können und mit deren Hilfe ihr viele Jahre problemlos gemeinsam joggen gehen könnt.

Ein Helferlein sind die MOVE-Tabs von belso®. Belso® bietet natürliche, hochwertige Futterergänzungen an, die optimal auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sind. Auch wir testen aktuell das belso® MOVE – eine Nahrungsergänzungstablette, die die Gelenkfunktion des Hundes mit einem hohen Anteil an Grünlippmuschel unterstützen kann. Grünlippmuschel enthält wertvolle Omega-4-Fettsäuren und Lipidextrakte, die eine positive Auswirkung auf den Organismus haben können.

Die wichtigste Rolle spielen allerdings die Glykosaminoglykane, denn diese können sich positiv auf Gelenke und Knorpel auswirken. Die Tabletten können dauerhaft gefüttert werden, sollten aber natürlich beim Barfen entsprechend im Plan berücksichtigt werden. Ob es langfristig Wirkung zeigt, kann ich euch noch nicht sagen. Schaden tut es aufgrund der optimierten Dosis und Zusammenstellung jedenfalls nicht und Emma mag die Tabletten super gern. Hier könnt ihr euch die belso® -Produkte selbst anschauen: www.belso.de

Und jetzt, Sportschuhe an und los laufen!

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