Welpen

Vorbereitungen für den Einzug des Welpen

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Nachdem wir entschlossen haben, dass Emma bald bei uns einziehen darf, fingen die Vorbereitungen wie das große Herumräumen und Einkaufen an. Was braucht man alles, was muss in der Wohnung abgesichert werden und wo könnten wir etwas umstellen? Fragen über Fragen schießen einem durch den Kopf. Wo stellen wir das Bett hin? Körbchen oder Box zum Schlafen? Was für ein Spielzeug ist sinnvoll? Und brauchen wir wirklich Näpfe, die höhenverstellbar sind?

Erstausstattung

Was sollte vor dem Einzug des Welpen alles im Haus sein? Hier gebe ich euch eine kleine Checkliste mit den Dingen, die wir von Anfang an da hatten:
  • Hundebett
  • Hundedecke
  • Futterbar/-napf
  • Leine (extra Welpenleine, die nicht so schwer ist)
  • Geschirr
  • Kuscheltier + 1-2 andere Spielzeuge (keine Quietschies für Welpen!)
  • Welpen-Trainingspads (saugfähige Unterlagen für die Liegeflächen, falls doch mal was daneben geht)
  • Kotbeutel (sollten sowieso immer vorrätig sein)
  • Softe Leckerchen (speziell für Welpen – kein Muss aber super für erste Trainingseinheiten)
  • Futter (am besten das vom Züchter)
  • Ggf. ein Handtuch oder eine Decke, das nach der Mutter riecht

Der richtige Schlafplatz

Ruhe und ausreichend Schlaf ist sowohl für den Welpen, als auch für heranwachsende und ausgewachsene Hunde von großer Bedeutung. Der Hund sollte einen Ort haben, an den er sich zurückziehen kann, falls ihm danach ist. Sinnvoll ist es daher, das Hundebett z.B. in eine Nische im Flur, in eine ruhige Ecke im Wohnzimmer oder unter die Treppe zu legen. Natürlich darf das auch ein Platz im Schlafzimmer sein, die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen. Wir hatten uns im Vorhinein dazu entschieden, dass Emma nicht im Schlafzimmer schlafen soll, sondern einen Platz im Flur bekommt. Am Anfang macht es natürlich Sinn, den Hund in einer Box neben dem Bett schlafen zu lassen, damit man es mitbekommt, wenn er raus muss. Alternativ (so haben wir es gemacht) kann natürlich auch jemand auf einer Matratze oder auf dem Sofa schlafen, sodass der Hund von Anfang an auf seinem langfristigen Schlafplatz liegt. Das ist zum Beispiel hilfreich, wenn der Hund nicht ins Schlafzimmer oder nicht ins obere Stockwerk des Hauses darf.
 
Bei uns hat Julian nach Emmas Einzug einige Nächte im Flur auf einer Matratze geschlafen, sodass Emma direkt gelernt hat, dass der Flur ihr Schlafzimmer ist. Dann war es auch kein Problem für sie, als er plötzlich nicht mehr mit im Flur lag. Hätten wir sie am Anfang im Schlafzimmer schlafen lassen und dann irgendwann ausgesperrt, hätte sie ja plötzlich an einem ganz anderen Ort als sonst schlafen müssen und eventuell Probleme damit gehabt. Das wollten wir mit unserer Lösung vermeiden und das hat für uns auch super funktioniert! Falls ihr euren Hund also nicht im Schlafzimmer schlafen lassen wollt, kann ich euch wirklich nur empfehlen für einige Nächte die Zähne zusammenzubeißen und statt im eigenen gemütlichen Bett auf einer Matratze oder auf dem Sofa beim Hund zu schlafen. So können einem nachher einige schlaflose Nächte erspart werden! (Mittlerweile schläft Emma übrigens doch im Schlafzimmer..)
 

Körbchen oder Box?

Grundsätzlich muss jeder selbst entscheiden, was man besser findet und womit man gut zurecht kommt. Aber auch der Hund hat seine Vorlieben. Es gibt viele Hunde, die es lieben, sich in einer Art Höhle zu verkriechen und einzukuscheln. Dann ist es meistens auch kein Problem, wenn sie auf Dauer in einer Box schlafen sollen. Gerade wenn sie es von Anfang an gewohnt sind, fühlen sich viele Hunde in einer Box pudelwohl. Und sie hat viele Vorteile! Falls ihr einen Welpen habt, der schlecht zur Ruhe kommt und häufig überdreht, macht eine kleine Auszeit in der Box Sinn. Wenn der Hund beim Autofahren in eine Box soll, hilft es, auch in der Wohnung mit einer Box zu arbeiten, um ihn zu gewöhnen. Und sollte er mal woanders schlafen, ob mit oder ohne euch, hat er mit seiner Box einen vertrauten Rückzugsort und wandert nachts nicht durch fremde Häuser.
 
Auch bei der Wahl der Box sind einem keine Grenzen gesetzt. Ob eine feste Kunststoffbox oder ein praktische Faltbox – hier musst du selbst entscheiden, was für euch das Richtige ist. Wir haben für Emma eine Faltbox aus Stoff. Da wir eine Box der größten Größe brauchten, fanden wir eine Kunststoffbox einfach zu unpraktisch und sperrig. Allerdings muss ich zugeben, dass die Box kaum genutzt wird. Sie liegt manchmal drin und geht auch rein, wenn man es ihr sagt. Aber für Emma muss immer die Decke aufgefaltet werden, sodass sie durchschauen kann und am liebsten sollte die Box an zwei Seiten offen sein. Generell ist sie kein Fan von engen Räumen, sodass wir sie auch nicht zwingen, in der Box zu liegen. Aber wie bereits erwähnt, gibt es auch Hunde, die es total toll finden, wenn es eng und kuschelig ist. Hier muss man also mal schauen, wie der eigenen Hund so tickt. Mittlerweile schläft Emma meistens in ihrem Körbchen oder auf einer Decke. Wir hatten noch ein Körbchen von unserer alten, verstorbenen Hündin und das haben wir dann weiter für Emma genutzt. Sie mag es ganz gern und geht lieber da rein, als in ihre Box.
 

Flauschig, flauschiger, FLUM!

Wenn ihr auf ausgefallenes Mobiliar steht und es euch wichtig ist, dass das Hundebett zum Eyecatcher in der Wohnung wird, dann schaut mal bei der FLUM MANUFAKTUR vorbei! Da gibt es tolle, einzigartige Kissen, in denen sich euer Welpe ganz sicher sofort wohlfühlen wird.

Wir hatten das Glück und haben ein wunderschönes, flauschiges Kissen für Emma bekommen! Und was soll ich sagen? Es ist unglaublich gemütlich! Ich selbst liege total gerne darin, um zu lesen oder ein bisschen am Handy zu stöbern. Durch die besondere Form mit kronenähnlichen Zacken, kann man sich perfekt in das Kissen einkuscheln und gleichzeitig anlehnen. Die Form hat aber auch einen weiteren Vorteil: Wenn der Hund mittig liegt, dann wölben sich die Zacken leicht über den Körper, sodass eine kleine Kuschelhöhle entsteht. Für viele Hunde also ein absoluter Traum! Auch Emma mag es ganz gerne, weil trotz des "Höhlencharakters" ist es, anders als bei Hundeboxen, oben und an den Seiten offen. Pflegeleicht ist es auch, denn der Bezug kann ganz einfach abgezogen und gewaschen werden.

Ich weiß, es klingt wie Werbung und das ist es auch! Ich bin so zufrieden mit der Verarbeitung und der Qualität der FLUM MANUFAKTUR, dass ich einfach gerne und von Herzen für sie werbe! (Und das war keine Bedingung unserer Kooperation! Ich hätte auch schreiben können, dass es mir nicht gefällt ;-) )

Mit dem Code "pfotenchaos10" könnt ihr bei der Bestellung 10 % sparen.
(Ich verdiene nichts daran. Es ist nur ein schönes Goodie für euch!)

 

 

Wohnung welpensicher machen

Neben der Wahl des Schlafplatzes und der Anschaffung der Erstausstattung muss natürlich auch die Wohnung auf Vordermann gebracht werden. Welpen sind tapsig, tollpatschig und knabbern gern, daher sollte die Wohnung auf jeden Fall welpensicher gemacht werden. Meiner Meinung nach ist das eine der wichtigsten Vorbereitungen vor dem Einzug!
 
Ich habe euch mal die wichtigsten Dinge zusammengefasst:
 
  • Kabel verstecken, festkleben oder in einen Kabelkanal legen
  • Schuhe in Schuhschränken verstauen
  • Kindersicherung in die Steckdosen
  • Ggf. Klinken hochstellen, falls der Hund eine Tür auf keinen Fall öffnen darf (Junghunde lernen es relativ schnell, Türen beim Anspringen zu öffnen)
  • Kleinteile vom Boden aufheben
  • Vasen, Deko oder Möbel, die leicht umfallen und/oder zerbrechen können, hochstellen
  • Gefährliche Treppen mit einem Kindergitter sichern
  • Gute Teppiche o.Ä. wegpacken
  • Leicht erreichbares Essen wegstellen (z.B. unterstes Fach im Vorratsregal)
  • Bett mit Welpen-Trainingspads auslegen

Das richtige Spielzeug

Ein kleiner Welpe braucht eine Beschäftigung! Ob zum Spielen, zum Kuscheln oder zum Kauen – das richtige Spielzeug sollte auf jeden Fall im Haus sein. Aber was ist überhaupt RICHTIGES Spielzeug?
 
Zum Einen macht es Sinn, etwas im Haus zu haben, worauf der Welpe kauen und sich beißerisch auslassen darf. Wir hatten dafür ein Kaffeeholz, was sich sehr bewährt hat. Aber auch z.B. ein Hirschgeweih ist eine gute Lösung. Wenn der kleine Fratz darauf kauen darf, wird die Gefahr verringert, dass er stattdessen gemütlich an der Hauswand herumkaut.
 
Für Emma hatten wir außerdem ein Kuscheltier, das sie von Anfang an abgöttisch geliebt hat. Ich finde die Kuscheltiere von IKEA super für Hunde, da sie nicht so voll gestopft sind und somit nicht beim ersten Biss gleich kaputt gehen. Ob sich ein Kuscheltier für den Welpen eignet, kann man im Vornherein schlecht sagen. Emma hat noch nie eins kaputt gemacht, ich kenne aber auch Welpen bzw. Junghunde, bei denen ein Kuscheltier maximal einen Tag überlebt, bevor es in tausend Teile zerkleinert wurde. Hier heißt es also: einfach mal testen.
 
Darüber hinaus ist es natürlich auch wichtig, ein Spielzeug zu haben, mit dem ihr gemeinsam spielen könnt. Ob ein Ball, ein Seil oder ein Zerrspielzeug ist dabei ganz euch überlassen. Es ist wichtig, dass der Welpe lernt, wie man mit einem Menschen zu spielen hat und dabei legt ihr allein die Regeln fest. Sind Kinder im Haus, macht es Sinn, dass der Welpe direkt begreift, ganz vorsichtig zu spielen. Wenn ihr selbst gern wild tobt, dann los! Aber zeigt dem Welpen eindeutig, wo die Grenzen sind.
 
Ein Spielzeug ist auch wichtig, die Beißhemmung zu lernen. Welpis beißen immer gern in die Hände. Völlig logisch – die bewegen sich ja auch so schnell und lustig! Fängt der Welpe an, mit den Händen zu spielen, in dem er danach schnappt, dann bietet ihm sein Spielzeug an und sagt ihm „Wir können gerne miteinander spielen, aber nur mit Spielzeug dazwischen!“. Ausschlaggebend ist hier einfach, was eure individuellen Regeln sein sollen. Wir spielen zum Beispiel super gern mit den Hände, Emma darf unsere Finger also in den Mund nehmen. Das mag sich für einige nach einem absoluten No-Go anhören, aber wir machen es einfach gerne. Wichtig hierbei: Emma weiß ganz genau, wie doll sie zupacken darf! Sie ist super vorsichtig mit unseren Händen. Natürlich überdreht sie auch manchmal und testet die Grenzen neu aus. Sobald aber auch nur ein leises „Nein“ kommt, lässt sie sofort los.
 
Nur, weil sie das bei uns machen darf, heißt das allerdings nicht, dass sie mit jedem so spielen darf. Einige in ihrem engeren Umkreis spielen auch gern mit den Händen mit ihr und sie weiß ganz genau, wer das ist. Wie man die Grenzen setzt ist total egal – Hauptsache es gibt welche und es gibt sie von Anfang an. Für einen jungen Hund kann es nämlich sehr verwirrend sein, wenn er einige Dinge am Anfang darf - weil er ja noch so ein süßer kleiner Welpe ist - aber es später dann plötzlich doch nicht mehr darf.
 

Jeder Welpe ist anders!

Egal, wie gut man auf den Einzug des Welpen vorbereitet ist, es kann immer anders kommen! Welpen haben verschiedene Charaktere, unterschiedliche Vorlieben und individuelle Eigenarten, sodass man nicht voraussehen kann, wie es wird. Es kann sein, dass der kleine Fratz wie verrückt heult, wenn er in einer Box schlafen soll. Es kann sein, dass er alles ankaut, was er zwischen die Zähne bekommt. Genauso kann es aber auch das komplette Gegenteil sein.
 
Ich empfehle euch: Rechnet immer mit dem Schlimmsten, denn dann kann es nur besser werden!
 

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